{"id":750,"date":"2026-07-03T08:02:46","date_gmt":"2026-07-03T07:02:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.thill-heusbourg.lu\/test\/wordpress\/?p=750"},"modified":"2026-07-03T08:43:10","modified_gmt":"2026-07-03T07:43:10","slug":"debatte-um-sterbehilfe-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thill-heusbourg.lu\/test\/wordpress\/?p=750","title":{"rendered":"Robert Thill-Heusbourg: &#8220;Wir sind auf einem sehr rutschigen Abhang unterwegs&#8221;"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Debatte um Sterbehilfe <\/strong>(Interview 2.7.2026)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Wirtschaftliche Fehlanreize im Gesundheitssystem k\u00f6nnten den Druck auf schwache<br>Menschen in puncto Euthanasie erh\u00f6hen, warnt der Neurologe und Palliativmediziner.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Diskussion um Euthanasie und Palliativmedizin in Luxemburg lebte vor Kurzem nach<br>einer von der LSAP-Fraktion beantragten Aktualit\u00e4tsstunde in der Chamber am 30. April<br>auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>In einem Brief an die Redaktion fordert Dr. Robert Thill-Heusbourg unter anderem eine<br>bessere Kommunikation zwischen Bef\u00fcrwortern und Gegnern der Sterbehilfe. Er warnt vor<br>einer Verschiebung der Grenzen von Euthanasie. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb bat das \u201eLuxemburger Wort\u201c den Neurologen und Palliativmediziner um ein Interview.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Mitgr\u00fcndungsmitglied einer B\u00fcrgerinitiative gegen Euthanasie spricht darin \u00fcber den<br>unsch\u00e4tzbaren Wert von Zeit am Lebensende, \u00fcber eine Wirtschaftlichkeit des Sterbens<br>und die Frage, wessen Wille bei fortschreitender Demenz wirklich z\u00e4hlt.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Robert Thill-Heusbourg, was sagen Sie Menschen, die den Wunsch haben zu sterben?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Ich habe in meinem Berufsleben eigentlich nur Menschen erlebt, die friedlich sterben<br>wollten. Das hei\u00dft, sie hatten Angst oder sie hatten Schmerzen. Ich habe lange auf<br>Palliativstationen gearbeitet und erlebte dort keinen Fall, wo wir die Angst und den<br>Schmerz nicht nehmen konnten. Die Familie hat oft gelitten, mehr als der Patient.<br>Manchmal hat auch das P\ufb02egepersonal gelitten, auch mehr als der Patient. Und manchmal<br>haben dann die Patienten gelitten, weil sie nicht wollten, dass ihre Familie so viel Zeit bei<br>ihnen verbringen musste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><strong>Ihre Erfahrungen f\u00fchrten dann dazu, dass Sie die B\u00fcrgerinitiative gegen Euthanasie und<br>f\u00fcr Palliativmedizin im Jahre 2008 mit gr\u00fcndeten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Ja, genau. Am Anfang haben wir alle gedacht, wir m\u00fcssten nur bessere \u00c4rzte werden, und<br>dann w\u00fcrde sich das Thema Euthanasie von selbst erledigen. Denn wer will denn schon<br>Schmerzen haben? Wer will Angst haben? Niemand. Und doch: Obwohl sich mit der Zeit viel<br>\u00e4nderte und verbesserte, auch in der Ausbildung der Allgemeinmediziner zum Beispiel, ist<br>der Wunsch nach Euthanasie immer st\u00e4rker geworden. Und wir stellten allm\u00e4hlich fest,<br>dass es um etwas anderes geht: um Autonomie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><strong>Sie schreiben in Ihrem Brief an die Redaktion, die Grenzen der Sterbehilfe h\u00e4tten sich<br>verschoben. Was meinen Sie?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Die Grenzen wurden in den Niederlanden und Belgien, die schon lange vor Luxemburg \u00fcber<br>entsprechende Gesetze verf\u00fcgten, nicht bewacht, sondern st\u00e4ndig verschoben, ohne dass<br>die Gesetzestexte daran angepasst wurden. Zum Beispiel, was die Indikationen angeht. In<br>Luxemburg haben wir das Problem mit den Grenzen bisher nicht, obwohl immer mehr<br>Menschen Euthanasie w\u00fcnschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sie f\u00fchren in Ihrem Brief an, dass es eine bessere Kommunikation zwischen Bef\u00fcrwortern<br>und Gegnern von Euthanasie geben m\u00fcsste. Demzufolge m\u00fcssten Sie einen<br>B\u00fcrgerkonvent, wie er in Frankreich stattfand, begr\u00fc\u00dfen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Wir wissen ja, was dabei herauskommen w\u00fcrde, oder? In Frankreich waren 75 Prozent f\u00fcr<br>Euthanasie. Fast 50 Prozent sprachen sich auch f\u00fcr die Euthanasie von Jugendlichen aus.<br>40 Prozent w\u00fcnschten sich eine Aufhebung der Indikationen. Diese Resultate kann man<br>vermutlich auf Luxemburg \u00fcbertragen. Es w\u00fcrde mich wundern, wenn es nicht so w\u00e4re. Es<br>wundert mich ja jetzt schon, dass der Anteil der Euthanasie an den Sterbef\u00e4llen insgesamt<br>so gering ist: circa 0,8 Prozent im Vergleich zu circa sechs Prozent in den Niederlanden und<br>vier Prozent in Belgien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Doch auch wenn es \u201enur\u201c 0,8 Prozent sind: Mir tut es um jeden einzelnen Fall leid, weil er<br>m\u00f6glicherweise bedeutet, dass die begleitende Medizin schlecht war. Es gibt nach wie vor<br>schlecht ausgebildete \u00c4rzte. Und es gibt \u00c4rzte, die keine Zeit haben. Es gibt aber auch<br>Familien, die keine Zeit haben. Dar\u00fcber hinaus stehen wir vor einem Paradigmenwechsel,<br>indem wir sagen, dass W\u00fcrde nur dann existiert, wenn man den Moment des Sterbens<br>selbst bestimmen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was verstehen Sie denn unter W\u00fcrde?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Zweierlei. Zum einen gibt es die allgemeine W\u00fcrde, die jeder hat, Sie und ich, egal, woran<br>Sie glauben. Die W\u00fcrde, die wir Christen als gottgegeben bezeichnen und die weder<br>zugesprochen noch weggenommen wird, sondern die einfach da ist. Jeder kommt damit<br>zur Welt. Und dann gibt es die W\u00fcrde als Gestaltungskraft, \u00fcber die wir verf\u00fcgen, die<br>besonders in calvinistischen L\u00e4ndern unterstrichen wird. Und gem\u00e4\u00df dieser Auffassung<br>nimmt diese spezi\ufb01sche W\u00fcrde ab, wenn die eigene Leistungsf\u00e4higkeit sinkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Deswegen arbeiten wir auf unseren Palliativstationen auch mit der sogenannten \u201eDignity<br>Therapy\u201c. In langen Gespr\u00e4chen arbeiten wir mit den Patienten, die von sich sagen, dass<br>sie nichts mehr wert sind, ihr Leben auf. Wir sagen ihnen: Schau mal, was du alles gemacht<br>hast. Aber daf\u00fcr muss man sich Zeit nehmen. Zeit steht \u00fcber allem. Ohne Zeit sagen Sie den<br>Menschen: Bitte geh, und bitte geh schnell.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die ADR-Abgeordnete Alexandra Schoos sagte in der Aktualit\u00e4tsstunde in der Chamber<br>am 30. April, sie w\u00fcnsche sich, dass Palliativmedizin stets priorit\u00e4r herangezogen wird.<br>Schlie\u00dfen Sie sich Ihrer Parteikollegin an?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich bin Neurologe, da schaut man ganz anders auf Palliativmedizin. Neurologen denken<br>nicht wie Chirurgen in Stunden oder Wochen, sondern sie denken in ganz langen<br>Zeitr\u00e4umen, weil viele der Krankheiten ihrer Patienten chronisch sind, also nicht geheilt<br>werden k\u00f6nnen. Ich war ab 2014 Mitglied der Direktion des H\u00f4pital du Nord in Ettelbr\u00fcck,<br>und ganz am Schluss sechs Monate lang medizinischer Direktor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Das hei\u00dft, ich befand mich in der anfangs f\u00fcr mich absurden Situation, auf einmal rechtlich<br>daf\u00fcr verantwortlich zu sein, dass in dem Haus sehr schwierige bioethische Fragen<br>nat\u00fcrlich so ablaufen mussten, wie das Gesetz es vorschreibt, egal ob es sich um<br>Euthanasie oder Abtreibung handelt. Und dass ich daf\u00fcr Sorge trage, dass es gut abl\u00e4uft.<br>Und das habe ich auch getan. Es w\u00e4re mir nie eingefallen, irgendjemandem Steine in den<br>Weg zu legen. Mein Credo lautete jedoch immer, dass niemand Euthanasie w\u00fcnschen soll,<br>weil er schlecht behandelt wird oder weil der Arzt keine Zeit hat. Das war mein<br>Hauptanliegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sie stimmen Alexandra Schoos also zu?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Ich fand die Rede von ihr sehr gut, aber wir erreichen nicht alle Menschen mit<br>Palliativmedizin. Es gibt Menschen, die sagen einfach: Ich will jetzt sterben. Und f\u00fcr die ist<br>es wichtig, dass sie in diesem Moment sterben k\u00f6nnen, weil f\u00fcr sie der Zeitpunkt genau<br>dann gekommen ist. Palliativmedizin bedeutet nicht nur ein \u201eMehr\u201c an Zeit, sondern auch<br>an Kosten. Euthanasie ist konkurrenzlos billig. Die Kosten f\u00fcr Euthanasie inklusive der<br>letzten Konsultation des Arztes betragen in Luxemburg ungef\u00e4hr 100 Euro. Wenn wir nun<br>bedenken, dass wir in einer Zeit leben, in der allerorten Budgets gek\u00fcrzt werden \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wird es in Ihren Augen irgendwann nicht mehr wirtschaftlich sein, Patienten \u00fcber l\u00e4ngere Zeit auf einer Palliativstation zu betreuen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Kanada und in Kalifornien wird genau das schon ganz klar ausgesprochen. Dort hei\u00dft es:<br>Warum noch eine Chemotherapie anberaumen, die kostet viele Tausend Dollar. Das andere<br>ist billiger. Auch Belgien und Frankreich haben die Kosten schon mal ausgerechnet und<br>ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><strong>Aber in Luxemburg ist das noch nicht der Fall \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Nein, aber es gibt Menschen, die verstehen die Zeichen der Zeit sehr gut. Wenn sie sehen,<br>dass Frau M\u00fcller fr\u00fcher gegangen ist, ihrer Familie das erspart hat \u2026 Das \u00fcbt enormen<br>Druck auf Patienten aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcsste mehr dar\u00fcber debattiert werden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Hierzulande kommt die Besch\u00e4ftigung mit dem Thema einem Kulturkampf gleich. Das<br>habe ich so weder in \u00d6sterreich noch in Deutschland erlebt. Dort kann man \u00fcberall auf<br>einem sehr hohen Niveau mit Bef\u00fcrwortern und Gegnern von Euthanasie reden. Ich bin<br>heute auch daf\u00fcr, dass es ein Euthanasiegesetz gibt \u2013 eben, weil es dem Willen einer<br>Mehrheit des nicht mehr religi\u00f6s gebundenen Volkes entspricht. Das ist das Wesen der<br>Demokratie, nur kann ethisches Verhalten nicht an der Wahlurne gemessen werden. Ich<br>kann es nicht anders sagen, denn wir m\u00fcssen auf diese Weise eine Verst\u00e4ndigung \u00fcber ein<br>\u201eminimum morale\u201c in einer s\u00e4kularisierten Gesellschaft erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Ich kann keinem meine Vorstellung aufzwingen, aber ich kann schauen, dass alles<br>medizinisch und rechtlich korrekt abl\u00e4uft. Dass jeder den Zugang zu einer guten Medizin<br>hat und auch zu einem guten Tod.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das hei\u00dft, Sie sind nicht komplett gegen Euthanasie. Sie sagen nur, man soll alle<br>M\u00f6glichkeiten der Palliativmedizin vorher ausgesch\u00f6pft haben \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Ich w\u00fcrde nicht einmal mehr das sagen. Nat\u00fcrlich muss man das immer. Schlechte Medizin<br>darf es nicht geben, das ist klar. Jemand, der wirklich sterben will, muss von Gesetzes<br>wegen die M\u00f6glichkeit dazu haben. Aber wir sind meiner Ansicht nach auf einem sehr<br>rutschigen Abhang unterwegs. Es gibt einen sehr gro\u00dfen Druck auf viele schwache<br>Menschen, sich auch umbringen zu lassen. Das ist mein Hauptproblem mit dem<br>Euthanasiegesetz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><strong>Was sagen Sie, wenn ein Patient im Fr\u00fchstadium einer Demenz den Wunsch nach<br>Sterbehilfe \u00e4u\u00dfert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Darauf antworte ich mit der Unterscheidung zwischen Pers\u00f6nlichkeit A und B.<br>Pers\u00f6nlichkeit A ist noch nicht dement, und sie sagt, wenn ich einmal dement bin, dann<br>w\u00fcnsche ich mir Sterbehilfe. Und an dieser Stelle zitiere ich das Beispiel von Walter Jens,<br>dem ber\u00fchmten deutschen Rhetoriker: Er war immer ein Verfechter der Euthanasie. Als er<br>an Demenz in fortgeschrittenem Stadium litt, ging er fr\u00f6hlich pfeifend die Stra\u00dfe entlang<br>und sang. Und sein Sohn schrieb ein Buch dar\u00fcber, dass der Vater, entgegen fr\u00fcherer<br>\u00c4u\u00dferungen, einfach nur weiterleben wollte. Das ist der aktuelle Wille.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>In der gesamten Medizin z\u00e4hlt der aktuelle Wille und kann nicht dem Willen aus fr\u00fcheren<br>Zeiten unterstellt werden. Die Entwicklung zu sagen, dass nur die Pers\u00f6nlichkeit A z\u00e4hlt,<br>und die Pers\u00f6nlichkeit B keine Rechte mehr hat, \ufb01nde ich schlimm. F\u00fcr Palliativmediziner<br>z\u00e4hlt immer der letzte Wille am Ende des Lebens. Dies geh\u00f6rt zwingend zur De\ufb01nition von<br>W\u00fcrde dazu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zur Person<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><strong>Dr. Robert Thill-Heusbourg<\/strong> ist Neurologe und Psychotherapeut mit einer<br>Zusatzausbildung in Sportmedizin, Palliativmedizin und Geriatrie. Er arbeitete von 1994<br>bis 2022 im H\u00f4pital du Nord in Ettelbr\u00fcck, kurze Zeit davon als medizinischer Direktor,<br>und ist seit 2022 nurmehr in seiner Praxis t\u00e4tig. ADR-Mitglied Thill-Heusbourg ist<br>Mitgr\u00fcnder des Dachverbandes und Kompetenz-Netzwerks \u201eTreffpunkt ADHS\u201c und stand<br>diesem von 2011 bis 2018 als Pr\u00e4sident vor. Dar\u00fcber hinaus war er 2008 Mitgr\u00fcnder der<br>B\u00fcrgerinitiative \u201eEuthanasie: Neen! &#8211; Palliativ: Jo!\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Martina Folscheid<\/strong><br>Redakteurin Luxemburger Wort<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.wort.lu\/politik\/dr.-robert-thill-heusbourg-wir-sind-auf-einem-sehr-rutschigen-abhang-unterwegs\/158030248.html\">https:\/\/www.wort.lu\/politik\/dr.-robert-thill-heusbourg-wir-sind-auf-einem-sehr-rutschigen-abhang-unterwegs\/158030248.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Debatte um Sterbehilfe (Interview 2.7.2026)<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Wirtschaftliche Fehlanreize im Gesundheitssystem k\u00f6nnten den Druck auf schwacheMenschen in puncto Euthanasie erh\u00f6hen, warnt der Neurologe und Palliativmediziner.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Diskussion um Euthanasie und Palliativmedizin in Luxemburg lebte vor Kurzem nacheiner von der LSAP-Fraktion beantragten Aktualit\u00e4tsstunde in der Chamber am 30. 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