Behinderung und Krankheit: zu einer neuen Facebook-Campagne

 
“ KINDERMIT BEHINDERUNGEN SIND NICHT KRANK. SIE SUCHEN KEINE THERAPIE, SONDERN AKZEPTANZ. DIESE WOCHE IST DER SPECIAL EDUCATION GEWIDMET. 93% DER MENSCHEN WERDEN DIESEN POST NICHT KOPIEREN. ICH HOFFE IHR GEHÖRT ZU
DEN 7% DIE ES KOPIEREN WERDEN UND MINDESTENS 1 STUNDE IM PROFIL LASSEN. ”
So heisst es in einem neuen, auf Facebook zirkulierenden Schreiben.

Nordstadgedanken

Ech si bestuet an hu sechs Kanner. Ech wunnen mat ménger Famill zu Dikrech an ech schaffen hei zu Ettelbréck zënter 15 Joer als Neurolog a ménger Praxis an am HSL.

Bioethik

  
 

 

 

„Nur wenn die Menschenwürde die Machbarkeit am Zügel hält, wird die Richtung stimmen.”

(Dietmar Mieth: “Die Dikatur der Gene”)  

 

Die ADR bekennt sich zu einer ganzheitlichen Sichtweise des Menschen. Jedem Menschen ist von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod die Würde einer Person und somit das Recht auf physische Unversehrtheit zuzuerkennen. Dieses Grundprinzip der Ehrfurcht vor dem Leben muss im Mittelpunkt des ethischen Nachdenkens über die bio-medizinische Forschung stehen.  

 

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Wie Gedanken zu Taten wurden

Dr. Robert Thill-Heusbourg*

Eine aktuelle Studie im American Journal of Critical Care über illegale Euthanasieakte an 76 Kindern und Jugendlichen in fünf der sieben belgischen Kinder-Intensivstationen hat alle Befürchtungen bestätigt, dass eine Legalisierung der Euthanasie dem weiteren Missbrauch Tür und Tor öffnen werde. 34 % (!) dieser Kinder wurden während der zwei (!) untersuchten Jahre durch eine direkte Gift-Injektion getötet, wobei in einem Drittel dieser Fälle die Intensivschwester die minderjährigen Patienten allein tötete und der die Tötung anordnende Arzt beim Tötungsakt nicht einmal anwesend war.


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Zur aktuellen Debatte um Aussagen von Marie-Josée Frank

von Dr. Robert Thill-Heusbourg*

Ich bin erstaunt über die diversen persönlich diffamierenden Stellungnahmen zum Thema nachträgliche Änderungen des Wortlauts der Rede der CSV- Abgeordneten Marie-Josée Frank zum Gesetzesvorschlag über Euthanasie und Beihilfe sur Selbsttötung im offiziellen Protokoll der Parlamentssitzungen.

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Gentechnesch verännert Organismen

  

 

D’ ADR ënnerstëtzt déi Zieler a Moossnahmen, wéi se am Appel vu Neumünster 2006 formuléiert gouwen a wéi se haut och an der Charte „Luxembourg 2009 sans OGM „ opgeholl gouwen a mir waerten eis och als Partei dofir asetzen, datt se um gesellschaftleche Plang méi bekannt gemaach an um politesche Plang realiséiert gin. 

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Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!

Von Dr. Robert Thill-Heusbourg*

Unser Premierminister ist (leider) wieder daran zu erinnern, dass bevor wir Banken, Wirtschaftssysteme und Institutionen zu retten haben, die bedrohten Grundwerte unserer Solidargemeinschaft zu bewahren sind. Grossherzog Henri hat dies mit seinem angekündigten Nein zum Euthanasie-und Suizidhilfegesetz erkannt und formuliert und er hat sich somit seiner Aufgabe als Staatschef würdig erwiesen und der Geschichte des Wortes „Zivil-Courage“ eine neue Seite hinzugefügt

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Die Grenze als Ort der Erkenntnis

Über die moderne Euthanasie der Vernunft

von Dr. Robert Thill-Heusbourg*

In Bezug auf die bald bevorstehenden zweiten parlamentarischen Abstimmungen zu Palliativmedizin-und Euthanasie-Gesetz erinnert mich die jetzige politische Situation in Luxemburg an eine Kurzgeschichte von Bert Brecht „Wenn Herr K. einen Menschen liebte“ : „Was tun Sie“, wurde Herr K. gefragt, „wenn Sie einen Menschen lieben?“ „Ich mache einen Entwurf von ihm“, sagte Herr K., „und sorge, daß er ihm ähnlich wird.“ „Wer? Der Entwurf?“ „Nein“, sagte Herr K., „der Mensch.“ (1)

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Suergerecht a Betreiungspflicht

von Dr. Robert Thill-Heusbourg*

« Mal nommer les choses, c’est ajouter à la misère du monde » (Albert Camus)

D’Zivilrecht huet esou wéi d’Strofrecht niewend enger reguléirender an heiandsdo och repressiver Funktioun och eng expressiv Funktioun, dat heescht et deklaréiert an definéiert d’Werter vun enger Gesellschaft.


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Watfir e Wee gi mir mat eiser Sprooch?

Von Dr Robert Thill-Heusbourg*

An der Chamberkommissioun vun den Institutiounen an der Revisioun vun der Verfassung hun de 24. September CSV, LSAP, DP an Déi Gréng d’Propositioun vun der ADR zréckgewisen , datt den Artikel 29 vun der Constitutioun geännert get mam Zousaz: „La langue nationale des Luxembourgeois est le luxembourgeois. La loi règlera l’emploi des langues en matière administrative et judiciaire.“ Bei dëser Fuerderung wär den Artikel 1 vum Sproochegesetz vun 1984 zitéiert gin, deen och festhält : „La langue nationale des Luxembourgeois est le luxembourgeois ». Amplaz dovunner ass eng Verfassungsännerung décidéiert gin, déi sech (fir den Artikel 29) elo esou liest : «  La loi règle l’emploi des langues luxembourgeoise, française et allemande en matière administrative et judiciaire. L’Etat veille à promouvoir la langue luxembourgeoise. »


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